Jagdseminar mit Norma Zwolsky und Thomas AnheuserAm 10ten und 11ten März lud der Retrieverclub zu einem Jagdseminar ein. Egal ob man noch nie ein Dummy gesehen oder schon Prüfungen mit dem Hund durchlaufen hatte, jeder konnte mitmachen. Glücklicherweise war das Wetter auf der Seite der Teilnehmer und so konnten sich alle an Sonnenschein und angenehmen Temperaturen erfreuen. Treffpunkt war morgens um halb neun bei der Essotankstelle und von da aus, ging es dann auch sofort ins Jagdgebiet von Jim Christnach nach Ingeldorf. Zuerst stellte sich jeder einmal kurz vor, sodass Norma und Thomas eine Ahnung hatten was die Teilnehmer mit ihren Hunden anstreben oder schon erreicht haben. Dann ging’s auch gleich los, für jeden Hund wurde eine Einzel Markierung geworfen die er dann apportieren sollte, so sahen Norma und Thomas auf welchem Stand die Hunde waren. Sie teilten die Hunde dann in zwei Gruppen auf. Norma übernahm die Leute die schon Prüfungen hinter sich hatten und Thomas übernahm die “Anfänger“. Thomas gab jedem einzeln nützliche Tipps wie man verschiedene Probleme aus der Welt schaffen kann. Zuerst musste jeder etwas Unterordungsarbeit machen, da nach Thomas, die Hunde nur so richtig arbeiten und auch gut arbeiten. Thomas erklärte den Teilnehmern dass sie nicht in einen alltäglichen Trott verfallen sollten, wenn etwas nicht klappt, sondern immer etwas Neues ausprobieren sollten. In der Zwischenzeit, erklärte Norma das richtige Einweisen das dann auch geübt wurde. Zuerst nur mit einer Markierung, dann zwei…wobei der Hund immer dabei war, wenn sie ausgelegt wurden. Bei der zweiten großen Übung ging der Hundeführer die Markierungen selbst auslegen und schickte dann erst seinen Hund auf die Markierungen. Nach dem Mittagessen wurde dann mit Wild gearbeitet. Mit Kaninchen wurden Haarwildschleppen gezogen. Angefangen wurde mit einfachen geraden Schleppen, die alle Hunde gut bearbeiteten. Dann wurde es auch immer schwieriger, indem man Winkel einbaute. Zum Schluss mussten die Hunde dann auf einer 90 Grad Schleppe arbeiteten. Am Sonntagmorgen wurde dann auch mit Wild gearbeitet und zwar mit Enten. Hier wurden Federwildschleppen gezogen, bei der jeder Hund zwei arbeitete. Die letzten Schleppen enthielten zum Teil Geländewechsel oder Winkel. Am Nachmittag wurde auch wieder mit dem Wild gearbeitet, sowohl in der Gruppe von Thomas wie auch in der von Norma. Dies bereitete verschiedenen Hunden Probleme, aber mit ein paar nützlichen Tipps vom Fachmann, Geduld und Ausdauer konnten diese behoben werden. Natürlich will auch das richtige Aufnehmen und das Tragen vom Wild gelernt sein und wurde dann auch geübt. Bei Norma war nach dem Apportieren eine Verlorenensuche an der Reihe. Im dichten Unterholz, wurden zwei Enten versteckt. Jeder Hund musste nun das Gebiet absuchen und die Enten apportieren. Jeder der Hunde hat diese Hürde mit Bravour gemeistert und die Besitzer konnten zu Recht stolz auf ihre Hunde sein. Nun wurden die zwei Gruppen zusammengeschlossen, Norma nahm alle mit in den Wald um etwas Fußarbeit zu machen und Thomas behielt einige Hunde bei sich um noch gezielter mit ihnen zu arbeiten. Im Wald, musste jeder HF mit seinen Hund bei Fuß gehen, auch hier hatte Norma einige Tipps und Tricks wie es noch besser laufen könnte. Nach der Fußarbeit war dann Steadyness und Schuss an der Reihe. Bei dieser Übung sollte der Hund auf dem Weg liegen bleiben, der HF ging mit Norma außer Sicht und dann wurde zwei Mal geschossen. Dabei sollte der Hund ruhig liegen bleiben. Auch diese Übung klappte bei allen sehr gut. Am Wochenende war jedenfalls nichts auszusetzen, wir hatten wunderschönes Wetter, alles war gut organisiert und alle Teilnehmer haben wohl das eine oder andere dazugelernt. Ich habe mir auf jeden Fall vorgenommen, beim nächsten Jagdseminar den Fotoapparat und Notizblock gegen Schoki einzutauschen, um dann selbst mitzumachen.
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